Abschlussausstellung 2026
Jahrgang einundzwanzig
Camille Cellier
There Will Come Soft Rains
In „There Will Come Soft Rains“ untersucht Camille Cellier das Spannungsverhältnis zwischen der rasanten Entwicklung der Menschheit und den langsamen Zeiträumen der Geologie. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt sowie die Spuren, die menschliches Handeln in Landschaften und Ökosystemen hinterlassen.
Die Materialität der analogen Fotografie ist dabei ein wesentlicher Bestandteil ihres künstlerischen Prozesses. In der Dunkelkammer werden Landschaftsaufnahmen durch eine reduzierte Farbpalette und analoge Eingriffe weiterentwickelt. Diese Bearbeitung macht Prozesse der Veränderung sichtbar und schreibt sie unmittelbar in die fotografische Oberfläche ein.
Angelehnt an Donna Haraways Konzept der Speculative Fabulation nutzt Camille Cellier fiktionale Elemente, um Räume für Reflexion und poetische Erfahrung sichtbar zu machen.

