Abschlussausstellung 2026
Jahrgang einundzwanzig
Carl Raabe
Narrenfreiheit
Im Zentrum des Projekts steht der Narr: frei und zugleich gefangen. Er darf alles sagen, doch niemand hört zu. Seine Freiheit ist Käfig und Spiegel zugleich.
Die Figuren verlieren an Persönlichkeit und werden zu Symbolen zwischen Eitelkeit und Einsamkeit. Die Schauplätze sind urbane Un-Orte Berlins: graue Zwischenräume, Brachen und Niemandsländer. Berlin wird zum „Adult Playground“ – einem Ort, an dem Träume nicht verwirklicht werden, sondern verwahrlosen.
Das Ergebnis ist eine maximalistisch inszenierte Leere: absurdes Theater, ästhetisierte Einsamkeit und eine phantasievolle Welt inmitten grauer Milieus.




